MARKT

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Wie schafft

man als Anleger

Resilienz

gegenüber Krisen?

BlackRock


Ruhig, geduldig und diversifiziert bleiben


„Anleger sollten aktuell besonders auf drei Dinge achten: 1. Bewahren Sie Ruhe – ein Blick auf den Kontext zeigt, dass uns der Ausverkauf keineswegs den Großteil der Gewinne der letzten elf Jahre genommen hat. 2. Denken Sie langfristig – die Kurse können nicht immer steigen, Korrekturen gehören zum Leben. 3. Achten Sie auf Diversifizierung – setzen Sie auf einen gesunden Mix und beziehen Sie auch scheinbar langweilige Investitionen ein. Gerade solche Anlagen können dazu beitragen, den Wert eines Portfolios in der Krise zu stabilisieren und die Verluste zu reduzieren. Anleger, die ruhig, geduldig und diversifiziert bleiben, haben die Chance, die Stürme gut zu überstehen. Diszipliniertes Ver- halten kann sich an den Börsen bezahlt machen.“

Patrick Schlögl

Allianz Global Investors


Selbstdisziplin

und Flexibilität


„Zur Bekämpfung der Corona-Pandemie haben die Zentralbanken weltweit die dritte Stufe der finanziellen Repression geschaltet: Die Zinsen werden weiter sehr niedrig gehalten, um die Schulden- tragfähigkeit der Staaten zu verbessern. Für Anleger hat dies gravierende Aus- wirkungen. Etwa 80 Prozent der Staats- anleihen werfen real keine Rendite mehr ab. Dies verschärft den Anlage- notstand. Investitionen in Sachwerte wie etwa Aktien können Chancen bieten. Resilienz gegenüber Krisen kann dabei eine spezielle Kombination aus Selbst- disziplin und Flexibilität schaffen. Selbstdisziplin in Form einer schrittweisen Anpassung der aktuellen Vermögens- aufstellung an das strategische Ziel. Und Flexibilität durch eine Einstellung auf Schritt- und Tempi-Wechsel. ‚Hammer und Tanz‘ gilt also nicht nur beim Kampf gegen Corona, sondern auch bei der Kapitalanlage.“

Frank Patermann

© Alex Halada

Patrick Schlögl, Director BlackRock Vienna Branch

Frank Patermann, Director Austria/CEE Allianz Global Investors