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Die große

Zahlenschau

© Shutterstock/Sirichai Puangsuwan

Vielfältige Finanzdaten? Das Premium Banking der Bank Austria sorgt für Überblick und eine umfassende Analyse.

Von Risiko-Ertrags-Analyse bis Stiftungsreporting:

Das Angebot an Berichten des Bank Austria Premium Banking ist vielfältig.

Von Florian Streb

Wer die Entwicklung seiner Veranlagungen umfassend und über- sichtlich analysiert haben möchte, ist im Premium Banking der Bank Austria gut aufgehoben. Das kostenfreie Premium Reporting schlüsselt Depotstände, Transaktionen, Performancedaten, Steu- ern und die Depotzusammensetzung nach Assetklassen transpa- rent auf. „So ein Service steht Kunden nicht bei jeder Bank in die- sem Umfang zur Verfügung“, meint Johannes Koller aus der Ab- teilung Investment Solutions & Services.


Je nach Vorliebe erhält man ein bis zwölf Mal pro Jahr einen sol- chen Bericht. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, viele Auswertun- gen online im webportfolio abzurufen. Wichtiger Tipp von Koller: „Kaufen Sie Wertpapiere nur vom Verrechnungskonto des Depots innerhalb des Portfolios, nicht von einem externen Konto — nur so ist sichergestellt, dass im Reporting alles korrekt dargestellt wird.“


Was wäre, wenn …? Einen Schritt weiter geht die Risiko-Ertrags- Analyse. Diese zeigt auf wissenschaftlicher Basis auf, wie sich Portfolios optimieren lassen — und bereitet vielen Kunden Aha- Erlebnisse. Für die individuelle Analyse werden verschiedene his- torische Entwicklungen wie der Öl-Crash oder fiktive Szenarien wie ein starker Zinsanstieg simuliert. Dabei zeigt sich: Oft sind bessere Ertragschancen bei gleichem Risiko möglich oder weni- ger Risiko beim gleichen Ertrag.


„Damit bieten wir allen Kundinnen und Kunden eine umfassende und individuelle Risiko-Analyse im Rahmen ihrer Wertpapier-Be- ratung“, berichtet Gabriele Groll aus der Abteilung Premium Ban- king Business Intelligence. Seit Herbst 2019 werden auch Pro- duktvorschläge auf Basis der Analyse gemacht: „Das heißt, man sieht nicht nur das Ist-Portfolio, sondern kann sich schon vor dem Kauf anschauen, wie sich eine Transaktion auf die Risiko- kennzahlen des Portfolios auswirken würde.“


Bilanz des Privatvermögens. Wer nicht nur das Portfolio analysiert haben möchte, sondern seine gesamten Finanzen, kann kosten- los einen Vermögensreport erstellen lassen — neben einer „Bilanz des Privatvermögens“, die alle Aktiva und Passiva auflistet, vom Auto bis zur Versicherung, enthält dieser auch eine Übersicht über gesetzliche Erb- und Pflichtteilsquoten in der Familie. Deut- lich umfassender sind die kostenpflichtigen Leistungen im Finan- cial Planning. Dabei werden unter anderem verschiedene Zu- kunftsszenarien berechnet und Liquiditätsprognosen erstellt.


Richtig versteuern im Ausland. Für Devisenausländer, also Perso- nen, die in einem anderen Land steuerpflichtig sind, wird seit 2015 eine Erträgnisaufstellung angeboten, also eine Übersicht, welche Erträgnisse in Österreich generiert worden sind. „Das er- spart dem Steuerberater viel Aufwand mit einzelnen Belegen — und dem Kunden Steuerberatungskosten“, erklärt Iris Brosch aus der Abteilung Wealth Planning. „Wir stellen den deutschen, italie- nischen, slowenischen und ungarischen Kunden diese Reports in der jeweiligen Landessprache jährlich für das vorangegangene Veranlagungsjahr zur Verfügung und unterstützen sie damit in ih- rer Steuertransparenz gegenüber ihren Finanzämtern“, berichtet Brosch. Das Angebot gegen eine moderate Gebühr werde sehr gut angenommen: „Weitere Länder sind schon in Planung.“


Premiere für das Stiftungsreporting. Einzigartig in Österreich ist das neue Stiftungsreporting. „Die Besteuerung von Wertpapierveran- lagungen ist für eigennützige österreichische Privatstiftungen noch viel komplexer als für Privatkunden“, sagt Johannes Prötz- ner aus der Abteilung Wealth Planning. „Mit dem Report, den wir gemeinsam mit einer darauf spezialisierten Wirtschaftstreuhand- kanzlei erstellen, sparen unsere Stiftungskunden viel Aufwand bei der Datensammlung und Recherche für die Steuererklärung — und sie können die Daten, wenn alle Depots bei der Bank Austria geführt werden, eins zu eins in ihre Körperschaftsteuererklärung übernehmen.“


Der Bericht helfe nicht nur beim Jahresabschluss und der Steuer- erklärung, sondern auch bei der Steuerplanung: „Wenn man ge- gen Ende des Jahres einen Report anfordert, bietet dieser Hilfe- stellung bei der Steuerung eines eventuellen Verlustausgleichs.“ Prötzner geht daher davon aus, dass viele Stiftungen diese Dienst- leistung künftig zwei Mal jährlich nutzen werden.

Johannes Koller, Investment Solutions & Services der Bank Austria

© Markus Wache

„So ein Service steht Kunden nicht bei jeder Bank in diesem Umfang zur Verfügung.“

JOHANNES KOLLER, BANK AUSTria

„Damit sind wir offensichtlich alleine unterwegs auf dem österreichischen Markt.“

GABRIELE GROLL, BANK AUSTRIA

Iris Brosch, Abteilung Wealth Planning der Bank Austria

Dieser Artikel ist erstmals in Ausgabe 1/2020 der perspektiven erschienen.

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