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Selbst entscheiden oder delegieren?

Geben Sie Entscheidungen gerne ab oder halten Sie lieber die Zügel in der Hand? Ganz egal – denn die Bank Austria hat für ihre Premium Banking Kunden das passende Angebot parat.

VON Julia Thiem

© Shutterstock/Rawpixel.com

Wer selbst nicht weiß, was er will, dem hilft ein Test.

Früher war es ganz normal, den Reifen- oder Ölwechsel am Auto selbst zu machen. Heute ist das mit zunehmender Technik nicht mehr ganz so einfach. Und viele wollen sich in dieser Hinsicht die Hände auch gar nicht schmutzig machen. Andere hingegen möchten weiterhin selbst Hand anlegen, wo sie nur können.


Ganz ähnlich scheiden sich die Geister auch bei der Geldanlage, weiß Jens Maier, Chief Client Officer bei der tetralog systems AG. Maier ist Teil eines Teams aus Psychologen, Mathematikern, Statistikern, Wirtschaftswissenschaftlern und Softwareingenieuren, das Lösungen für den Beratungsprozess entwickelt – unter anderem auch für die Bank Austria.


1, 2 oder 3. Die Kunden unterscheiden sich dabei deutlich in ihrer, wie Maier es nennt, Delegationsbereitschaft: „Wir haben einen psychologischen Risikotest entwickelt, der bei der Beratung einer passenden Portfoliostruktur der Kunden unterstützen soll. Dieser Test enthält zusätzlich vier Fragen, mit deren Hilfe wir die Delegationsbereitschaft einordnen können. Denn es gibt Kunden, die schätzen es sehr, zu delegieren, während andere – mit beratender Unterstützung – die finalen Anlageentscheidungen lieber selber treffen.“


Die Delegationsbereitschaft messen Maier und sein Team anhand eines Scores von eins bis drei, wobei eins bedeutet, dass derjenige sehr gerne delegiert, während jemand mit einem Score von drei die Zügel lieber selbst in der Hand hält.


Service-Modelle für jeden Anlagewunsch.

Im Premium Banking der Bank Austria hat man für alle Anlagewünsche die passende Lösung parat. Im Gespräch erörtern die Kundenberater das Testergebnis zur Delegationsbereitschaft, und gemeinsam legt man anschließend fest, welches  Angebot das passende ist. Denn bei der Bank Austria können sich Kunden je nach Delegationsbereitschaft zwischen dem Vermögensmanagement oder dem flexiblen Servicemodell UNIVERS EXKLUSIV entscheiden.


„Der große Unterschied zwischen unserem klassischen Vermögensmanagement und dem flexiblen Servicemodell UNIVERS EXKLUSIV ist tatsächlich die Frage, ob ein Kunde die finale Anlageentscheidung selbst treffen möchte oder lieber den Anlageprofis der Bank Austria überlassen will“, fasst Friedrich Hrdliczka, Regionalleiter Premium Banking bei der Bank Austria, zusammen. Beiden Modellen liegt der psychologische Risikotest von tetralog systems zugrunde. Beide Ansätze greifen damit auf die Beratungsmodule zur Portfolioanalyse, -gestaltung und Gesamtvermögensplanung zurück. Doch während Kunden, die sich für ein Vermögensmanagement entscheiden, je nach Risikoneigung in eines der fünf Portfolios investieren und damit die finalen Anlageentscheidungen dem Portfoliomanagement überlassen, wählen Kunden im Modell UNIVERS EXKLUSIV ihre Wertpapiere, wie zum Beispiel Fonds aus einem geprüften Fondsuniversum, bei Bedarf auch mit Unterstützung der Berater im Premium Banking, selbstständig aus.


„Wir erleben es häufig, dass Kunden bei ihrer Geldanlage eine gewisse Mitsprache wünschen. Unterstützung bei der Portfoliokonstruktion, der Risikoanalyse sowie Informationen zu den aktuellen makroökonomischen Entwicklungen werden gerne angenommen. Die Entscheidung, ob Fonds A oder Fonds B auf dieser Basis besser ins Portfolio passt, möchten sie jedoch selbst treffen“, weiß Hrdliczka aus der täglichen Beratung zu berichten.


Alleine ist man nie

Unabhängig von der Delegationsbereitschaft: Bei der Bank Austria wird kein Kunde alleine gelassen. Im Gegenteil: Auch die Depots der Kunden, die sich für das flexible Modell UNIVERS EXKLUSIV entscheiden, werden im Gespräch mit dem persönlichen Berater turnusmäßig besprochen. Wichtig ist, ob getroffene Anlageentscheidungen mit den Anlagezielen und dem Risikoprofil übereinstimmen. „Der große Vorteil, den die Einstufung von Risikoprofil und Delegationsbereitschaft für die Kunden des Premium Banking hat: Egal ob sie mit einem Berater in Tirol oder im Burgenland sprechen, sie bekommen dieselbe Beratungsqualität und als Anleger im Rahmen ihrer Risikobereitschaft an beiden Standorten dieselben Anlageempfehlungen. Dennoch kann das anschließende Portfolio dank des flexiblen Servicemodells UNIVERS EXKLUSIV sehr individuell ausgestaltet werden“, unterstreicht Friedrich Hrdliczka noch einmal verschiedene Aspekte aus Kundensicht.


„Auch wenn man selbst entscheidet: Unterstützung bei der Portfoliokonstruktion wird gerne angenommen.“

Friedrich Hrdliczka, Regionalleiter Premium Banking

PRAKTISCH

Justine Jung delegiert nicht gern. Trotzdem setzt sie auf Vermögensmanagement – denn wer eine Aufgabe abgibt, kann sich einer anderen annehmen.

Am liebsten mache ich ja alles selber, von der Planung meines Hauses bis zur Hotelrecherche für den nächsten Urlaub. Das liegt mir im Blut. Aber es kann auch ganz schön stressig sein. Vor einigen Jahren habe ich mir darum vorgenommen, künftig mehr Aufgaben den Profis zu überlassen. Deshalb trifft jetzt zum Beispiel das Vermögensmanagement der Bank Austria Anlageentscheidungen für mich. Warum auch nicht? Als Rechtsanwältin kenne ich die Situation ja von der anderen Seite: Wer glaubt, dass er gescheiter ist als die Fachleute, steigt meistens schlechter aus. Die gewonnene Freizeit nutze ich übrigens, um Dinge selber zu machen – was sonst? Zum Beispiel habe ich letzte Woche meine eigene Salami hergestellt, die jetzt im Keller reift. Denn im Gegensatz zur Geldanlage finde ich da: Nix ist so gut wie selbst gemacht!

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